Wie alles begann

Im Jahre 2018 hatten wir vier Menschen keine Lust mehr, den immergleichen schlechten Nachrichten zu lauschen. Stattdessen wollten wir im Rahmen unserer Möglichkeiten handeln und ein Beispiel geben. Oder, um es genauso emotional wie banal zu sagen: etwas für den Erhalt der Welt für unsere Kinder und Kindeskinder zu tun.

Wir wollen also etwas unternehmen und aufbauen, in mehrfacher Hinsicht: Aus ausgelaugtem Brachland soll ein lebendiger Agroforest werden, aus totem Boden lebendige Erde. Die Unternehmung ist auch gedacht als kleine, aber hoffentlich beispielgebende Maßnahme gegen Landflucht im südlichen Senegal, Flüchtlingsströme, Umweltzerstörung durch konventionelle Landwirtschaft und Alternative zum schnellen Taler der vorherrschenden Verwertungsgesellschaft. Wir wollen beitragen zu sicherer Lebensmittelversorgung, Ausbildung, Bewusstsein, Respekt für Mensch, Tier und Umwelt. Außerdem hoffen wir, den Menschen vor Ort Perspektiven aufzeigen zu können.

Das alles soll aber nicht nur Gutmenschen zum Selbstzweck dienen, vielmehr wollen wir damit auch mittelfristig unseren Lebensunterhalt bestreiten und somit beweisen, dass nachhaltiger und fairer Landbau auch ökonomisch tragfähig ist. Jaja, starker Tobak. Iss aber so. Und der geneigte Leser kann gerne unterstützen: Mitmachen, verbreiten, helfen und was sonst noch so einfällt.

Also haben wir ein Stück Land gekauft und angefangen, es zu bewirtschaften. Und so sahen die ersten Schritte aus: